Immer mehr Kinder, haben vor allem in der Grundschulzeit, vermehrte Schwierigkeiten mit Konzentration, Aufmerksamkeit, Oberflächlichkeit, Hyperaktivität, Ängsten etc.
Dies schränkt Lernen ein und Verhaltensproblematiken als emotionales Ungleichgewicht und soziale Inkompetenz treten auf.
Sie kennen bestimmt die Ratlosigkeit, die sie dann befällt. Es entsteht oft das Gefühl bei den Eltern etwas falsch zu machen. Es geht eine Reihe von Diagnostiker los und es entstehen Diagnosen.
Jedoch haben wir es genau bei den Auffälligkeiten der Kinder oft mit sehr schlauen Kindern zu tun. Ihr Problem ist es, dass sie oft zu viele Reize aufnehmen, oder noch zu sehr mit der Entwicklung ihres Körpers und der Vernetzung im Gehirn beschäftigt sind.
Diese Zeit bekommen sie im Alltag nicht. Außerdem entstehen Blockaden in der Wirbelsäule, vor allem Kopf und Becken, die genau auch wieder die motorischen Fähigkeiten einschränken und somit die Vernetzung im Gehirn nicht möglich machen. Diese ist Voraussetzung für Lernen und verhalten.
Ein Baby lernt alles was es aus sich heraus, also aus seinem Körper spüren kann und somit für später speichern kann als Bewegungsabfolge = Koordination, als Konzentration, Fähigkeiten zum Lernen für Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis.
Die Bewegungen als Baby lassen uns unsere eigenen körperlichen Grenzen lernen und so auch später von anderen Personen abgrenzen. So entwickelt sich unser Sozialverhalten.
Wenn ein Baby von innen sich nicht spürt und entwickeln kann, nimmt es Reize von außen ungefiltert und unsortiert auf. So entsteht Überforderung, Konzentrationsschwierigkeiten.
Die Kinder werden immer rappeliger oder ziehen sich zurück in ihre Unsicherheit.
Auch fehlende Fremdelphase im Säuglingsalter oder veränderte Trotzphase im Kleinkindalter beeinflussen Lernen und Verhalten, was eine gute Bindungsfähigkeit nicht möglich macht. Das macht die Auffälligkeiten in der Grundschule sichtbar.
So lohnt es sich zum Körper und seine Fähigkeiten zurück zu gehen, mit ihm zu arbeiten und dem Kind dadurch Sicherheit und Ruhe für sein System anzubieten. Es kann seine Fähigkeiten entdecken, sich entwickeln und evtl. Entwicklungsdefizitenachholen/ausreifen.
Ich vergleiche die Kinder gerne mit einem Paket:
packen sie es langsam aus und schätzen die Schleife, das Papier und würdigen es ,dann entdecken sie viel genauer, was im Paket ist.
Unsere Kinder brauchen Flügel und Wurzeln. Den Spruch kennt fast Jeder. Doch Wurzeln finden wir in uns und so auch unsere Kinder und fliegen müssen sie auch lernen. Es nützt nichts einem Kind dem Lernen schwer fällt noch ein Nachhilfeprogramm zu geben, wo es das Gleiche machen muss wie in der Schule und die emotionale Problematik verstärkt wird. Es ist wichtig zu schauen wo es her kommt. Wo ist mein Kind nicht verwurzelt und warum.
In meiner Praxis gibt es mehrere Möglichkeiten die für die Kinder möglich sind , aber auch wenn sie als Eltern spüren, dass sie nicht mehr zur Ruhe kommen, könnte eine kurzzeitige Behandlung möglich sein.
Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite.
Bei Fragen oder wenn sie was gefunden haben melden sie sich gerne bei mir.
Tel. 02751 44 81 55 oder 0151 61 10 46 67.
